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Schweriner Schloss

Wird von einem deutschen Märchenschloss gesprochen, so entsteht vor unseren Augen meist das Bild des bayerischen Schlosses Neuschwanstein. Dabei wäre es mehr als fair, wenn zumindest eines unserer beiden Augen das Bild von Schloss Schwerin widerspiegeln würde, denn dieses monumentale und gleichzeitig feingliedrige Bauwerk auf einer kleinen grünen Insel in Ufernähe des Schweriner Sees entspricht ebenso unseren Vorstellungen von einem Märchenschloss.

Gelegen im Osten der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, am Schweriner See, entstand es in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Stil des Historismus nach Vorbildern französischer Renaissanceschlösser. Bereits bestehende ältere Bauten wurden dabei in das Ensemble der künftigen Residenz der Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg einbezogen.
Mit seinen unterschiedlich gestalteten Fassaden bietet Schloss Schwerin aus jedem Blickwinkel ein anderes Bild und wirkt besonders attraktiv aus der Sicht des im Stil französischer Barockgärten angelegten Schlossgartens. Dessen Mittelachse wird von einem doppelarmigen, kreuzförmigen Kanal gebildet, an dessen Ufern 14 Kopien von Skulpturen aus der Werkstatt Permosers stehen.

Zu den schönsten, für die Besucher zugängigen Räumen des musealen Teils des Schlosses - ein Teil wird durch den Landtag Mecklenburg-Vorpommerns genutzt - gehören der prunkvoll gestaltete Thronsaal, das Wohnzimmer, dessen Ornamente an den Deckenbalken aus bemalter Papiermaché bestehen, das wundervolle Stuckelemente enthaltende Blumenzimmer und das Speisezimmer, dessen dunkelbraune Täfelung ideal mit dem von Intarsien geschmückten Parkett harmoniert.
Eine prächtige Ausstattung besitzt ebenfalls die zum Ensemble des Schweriner Schlosses gehörende Schlosskirche, die bereits im Jahr 1563 geweiht wurde. Aus dieser Zeit stammen noch ihr Renaissanceportal, der Altar und die Kanzel. Überspannt wird dies alles von einer als Netzgewölbe ausgelegten Kirchendecke, die goldene Sterne auf blauem Grund schmücken.

Ein besonderes Kunstwerk stellt der aus Treppen, Terrassen, einer begehbaren Grotte, Skulpturen und Wasserspielen bestehende Burggarten auf der Schlossinsel dar. Er entstand parallel zur Neugestaltung des Schlosses Mitte des 19. Jahrhunderts und enthält Elemente, die auf Planungen von Gottfried Semper und Peter Joseph Lenné zurück gehen.
Aus einigen Räumen des Schlosses ist der Blick auf die förmlich in den See hinein ragende Orangerie aus der Vogelperspektive möglich. Mit ihrer Fassade aus Eisenkunstguss und Glas, den gärtnerisch gestalteten grünen Ornamenten und ihrer zum See hin halbkreisförmigen Kolonnade bietet sie mit ihrer begehbaren Terrasse ein dem Schloss ebenbürtiges, wunderschönes Bild.


Öffnungszeiten *

15.04. - 14.10.
täglich: 10 - 18 Uhr

15.10. - 14.04.
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen: 10 - 17 Uhr


Eintrittspreise *

Erwachsene 6,00 Euro
ermäßigt** (mit gültigem Ausweis) ,00 Euro
Kinder unter 6 Jahre 0,00 Euro
   
** Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, Schüler, Rentner, Schwerbehinderte, Auszubildende, Studierende, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Erwerbslose, sowie Sozialhilfeempfänger im Besitz eines Sozialhilfebescheids, nicht älter als 12 Monate


Kontakt *
Schweriner Schloss
Lennéstraße 1
19053 Schwerin


* Stand der Information: September 2011. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit der hier gemachten Angaben übernommen.

 

 

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